Zerocollage, Köln 1991, Performance zur Vernissage von „Projektionen gegen Hallentore“
Zerocollage ist ein Lebenslauf in Lightpainting Art. Es ist eine Bilderfolge, deren Sinnzusammenhang durch das begleitende Wort entsteht.
Erstmals wurde die Performance aufgeführt in den Räumlichkeiten des Worringer Bahnhofs, eine Ständerholzbaukonstruktion aus dem vorletzten Jahrhundert, der in einem aufwendige Projekt in Köln Worringen abgebaut und in Köln Nippes wieder aufgebaut wurde und so der Nachwelt erhalten blieb.
Erstmals versuchte ich mit einem Musiker relativ spontan zusammen zu arbeiten. Es war in etwa eine Abfolge mit ihm, Salvatore Acaputo, abgesprochen, jedoch nicht etwa ein geprobtes Setting. Wir hatten gar nicht miteinander geprobt. Natürlich hatte ich für mich schon den Text und die Art des Paintings in einsamen Proben ausgetestet und es hatte sich mit der Zeit gefestigt. Die Farben waren aber noch relativ instabil und reagierten deutlich verschieden auf die Umgebungstemperatur und Luftfeuchte. Außerdem experimentierte ich mit Zugaben ätherischer Öle zu den Farbemulsionen.
Im Grunde genommen ist Zerocollage die erste Adaption zu meinen bisherigen Bilderfolgen.
In der Performance erzähle ich davon, dass wir Menschen gut sind so wie wir sind und das jede intensiv betriebene „Anpassung“ eine Verformung darstellt, die nur mit Verzicht zurückgeführt werden kann, allerdings nicht mehr ohne bleibende Schäden.
Haben Sie es schon bemerkt? Nichts wird wirklich besser. Sie haben es tatsächlich noch nicht bemerkt, Schwarzmalerei, Verschwörungstheoretiker und Populisten, diese Ausdrücke liegen immer ganz nah, wenn irgendjemand auch nur Fragen nach Faktischem stellt, die den status quo, ob politisch, sozial, oder was auch immer, von Mainstream-Erkenntnisse und Glaubensbekenntnissen ins Wanken bringen könnten.
Slam-fishing nach Bildern im Internet zum Thema NWO.NWO ist die Abkürzung für „Neue Weltordnung“ und meint etwas, was sich die Superreichen und die Mächtigen dieser Erde ausgedacht haben, oder haben könnten, was mit uns und allem anderen und mit dieser Erde geschehen soll.
Ende Mai 2017, lange hatte ich von ihr nichts mehr gehört, denke ich daran sie zu besuchen. Erst will ich anrufen, bald 2 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, doch dann schreibe ich ihren Namen unwillkürlich in die Suchmaschine und wundere mich über den ersten Treffer.
Buchladen, Meckenheim 2018, Acryllack auf rahmenaufgezogenen Rohkarton, Epoxydharz versiegelt, 70 cm x 50 cm
Es war ein gutes Leben, eine interessante Zeit, die sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz langsam der mittleren Reife und damit ihrem Ende näherte.
Slam ist ein angloamerikanisches Wort für Turnier, Duell, Schlacht. Bekannt wurde der Begriff im deutschsprachigen Raum erst mit dem Tennistunier Grand Slam…
Mein Vater hatte vor unserer Geburt in der höchsten Liga gespielt und da war es jetzt nun wirklich keine Glanzleistung gegen Lokalmatadore aus der Provinz zu gewinnen. Dennoch hatte es dem Architekten immer allergrößte Freude bereitet, seinen Gegnern, meist Doktoren, Managern, oder Geschäftsführern, ihre Grenzen aufzuzeigen.